Wenn Zellen mit einander kommunizieren ....

So beginnt es

Aufgeregt tastet eine männliche Samenzelle eine eben geortete reife weibliche Samenzelle ab. „Stimmt die Chemie“, so dockt ein bestimmter Sensor der Samenzelle  an einem bestimmten Rezeptor der Eizelle an. Im Zellkern der Samenzelle sitzt der genetische Bauplan der gesamten männlichen Linie – eine unvorstellbare kodierte Datenmenge. Jetzt geschieht das, was der Sinn jeder Kommunikation ist, Daten reisen von hier nach da und lösen eine Reaktion oder Aktion aus. Das Datenvolumen der männlichen Samenzelle vereint sich mit all den Daten der weiblichen Eizelle und es entsteht die Urzelle eines neuen Menschen mit einer eigenen DNS. Das ist der von jetzt an grundlegende Meisterbauplan des neuen Kindes.  Nicht nur das Geschlecht, die Grösse, die Haarfarbe sind damit vorgegeben, sondern auch Talente, Stärken, Neigungen. Jetzt beginnt ein reges Kommunizieren, Teilen, Versorgen und Neugestalten bis letztendlich der neue Mensch lebensfähig ist. Geschätzte  100 Milliarden Zellen arbeiten jetzt mit einem  gemeinsamen Ziel, das Leben heisst.  Jede der Zellen hat ihre spezielle Aufgabe. Was für eine grossartige Leistung! Übrigens verliert der Körper sein Leben lang nie die Fähigkeit der Neugestaltung und Regeneration. 

foto: 123rf stockfoto

Gesellige Zellen

Menschen wollen sich untereinander austauschen. Zellen tun das immer. Sie kommunizieren unablässig miteinander und koordinieren damit  ihre unterschiedlichen Aufgaben. Zum Empfangen und Senden der Signale verfügen sie über Sensoren, Andockstellen oder Rezeptoren. Kaskadenartige Aktionen werden auf diesem Weg ausgelöst, Reaktionen eingeleitet und Schutzmechanismen aktiviert.  Rezeptoren sind sowohl in der Aussenhaut der Zelle, der Zellmembran, als auch direkt auf der DNS eingelagert. 

 

Mit Mobilfunk leicht erklärt

Das Kommunikationsnetz des Mobilfunks braucht  Sender, Knotenpunkte, Schaltzentralen, Energiespeicher,Schutzmechanismen und Milliarden Nutzer. Jeder Mobilteilnehmer hat seine eigene Nummer und  seine eigene Frequenz, welche der DNS entspricht. Kommunikation geschieht nur, wenn der Angefunkte  den Sender erkennt, das Gespräch annimmt oder blockiert. Es wird eine Botschaft transportiert, die zu Reaktionen oder Aktionen führt, die Reize,  Sorgen, Stress oder Freude auslösen. Das Mobilfunknetz funktioniert gemäss einem Leitsystem, wie wir es vom Körper kennen.  Krankheiten entstehen, wenn  der Rezeptor oder Empfänger blockiert ist, wenn die Kommunikation unterbrochen oder fehlgeleitet wird.

foto: 123rf stockfoto

Fehlt die Sonne, fehlt Vitamin D3, fehlt die Kommunikation

 

Fast alles Leben auf dieser Erde – sei es Pflanze, Mensch oder Tier – benötigt das Licht der Sonne, um zu leben und zu gedeihen. Bei  uns Menschen zeigt sich dies ganz konkret in Form des Sonnenhormons  Vitamin D. Vitamin D3 gilt als vitaminartiges Hormon.  Vitamin D3 ist das einzige Vitamin, welches unser Körper selbst bilden kann. Alles was es dazu braucht, ist direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut. Bei dieser körpereigenen Synthese von Vitamin D durchläuft der Wirkstoff mehrere Stufen bis er als Hormon essentielle Funktionen auslösen kann.