Der Braunbär streift den ganzen Sommer über in freier Natur bei sommerlicher Sonnenintesnsität umher. Das Sonnen Vitamin D3 bildet sich ständig neu und sorgt für das quirlige, aktive Bärenleben. Lässt die Sonne in ihrer Intensität nach beginnt der Bär, ausgelöst durch der niedriger werdende Vitamin D3-Spiegeln sich auf den Winterschlaf vorzubereiten, wozu auch gehört, 70 % an Körpergewicht zuzulegen.

 

Der Amerikaner Jeff Bowles schreibt ins einem bemerkenswerten Buch: die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3“ von einem Winterschlafsyndrom beim menschen. Der Spiegel des Sonnenvitamins sinkt, und damit auch die Stimmung, depressive Gedanken machen sich breit und der Körper verlangt nach fett- und kohlenhydratreicher Kost. Studien zeigen, dass Übergewichtige und Menschen mit Neigung zur Depression einen sehr niedrigen D3-Spiegel haben. Übergewichtige können ausserdem das in der Haut erzeugte  Vitamin D3 viel weniger nutzen als schlanke Personen. Also gilt es den Vitamin D-Wert bestimmen und den Speicher auffüllen.

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Was müssten wir täglich essen, um störende Winterschlafsyndrome zu vermeiden?

für 500 I.E. Vitamin D3  

4 Eier

150 g Pilze wie Steinpilz und Shiitake

150 g Avocado

250 g Rinderleber

200 g Makrele oder Aal

 

Mediziner sprechen von einem täglichen Bedarf von 5.000 I.E. Vitamin D3, zusammen mit Vit. K2, Calcium und Magnesium.  Also reichen unsere Lebensmittel nicht aus.

Wenn Sie es genau wissen wollen, lassen Sie sich im  Labor den Vitamin D3-Wert testen oder per Testkit (in der Schweiz erhalten Sie den Testkit in der Praxis Stoffwechsel-aktiv).

 

Zell-zu-Zellkommunikation

Vitamin D allein reicht nicht ….

Das, was am Ende nämlich über unser Wohlbefinden  entscheidet, ist nicht dieser eine Stoff, den wir oft überdosiert nehmen, sondern das was unser  Körper, unser ganz eigenes System damit macht – und dafür braucht es eben nicht nur hohe Gaben Vitamin D.

Sie können soviele Vitamin D Einheiten schlucken wie Sie wollen, wenn die Transportenzyme fehlen, dann bleibt Vitamin D unbenutzt. Transport Enzyme, das sind Calcium, Magnesium, Vitamin K2 und Bor.

Schauen wir uns das doch einmal bildlich an: Sie schlucken Vitamin D3, das landet im Magen und konkurriert schon einmal mit der Magensäure. Sobald sich Vitamin D mit Calcium bindet – und das tut es immer – rufen die Beiden ein Taxi und verlangen über den Blutkreislauf zur Zelle gebracht zu werden. Magnesium dient als intelligentes Taxi, Magnesium beherrscht die Zell-zu-Zell-Kommunikation, bringt also den Fahrgast, Calcium-Vit D zur Zelle. Dort wartet bereits eine freie Andockstelle. Jetzt braucht es einen Schlüssel, der die Zelle öffnet, das erledigt Vitamin K2. Dann packt Bor diese Verbindung und bringt sie zur DNS im Zellkern. Transportauftrag erledigt. Erst jetzt kann Vitamin D seine eigene Arbeit beginnen.

 

Hört sich das nicht logisch an? Also nicht einfach Vitamin D3 hochdosiert nehmen, sondern genau hinschauen, was Ihr ganz spezieller Körper braucht. Eine Blutanalyse gibt am einfachsten die Antworten. Gerne berate ich Sie welche  Transportenzyme in Beziehung zu Vitamin D für Sie optimal sind. 

 

Nordeuropäer brauchen mehr Vitamin D

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat die Empfehlungen für die tägliche Vitamin-D-Zufuhr drastisch erhöht. Studien haben ergeben, dass jeder zweite Bundesbürger mit Vitamin D unterversorgt ist. Das kann die Gesundheit beeinträchtigen. test.de erklärt, wie Sie Ihren Bedarf decken können. 

ständig matt, anhaltend müde, hoher Schlafbedarf,

Antriebslosigkeit, Winterdepression, Frühjahrsmüdigkeit

Erschöpfung, Muskelzucken, Lidzucken

Wadenkrämpfe, Fusssohlenkrämpfe

regelmässig Kopfschmerzen

Kreislaufprobleme, Schwindel ,

Schmerzen im Rücken und in den Leisten

Osteoporose, Knochenbrüche,

Erhöhte Infektanfälligkeit, chronische Infekte

PMS, Diabetes Typ 1 und Typ-2,

Bluthochdruck, Übergewicht….

All diese Symptome können Hinweise auf einen Mangel an Sonnenvitamin D sein.

 

Das Robert-Koch-Institut hat ebenso wie die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) diesen landesweiten Mangel an Vitamin D nachgewiesen. Es ist die Versorgungslücke in unserer Ernährung mit der grössten Tragweite. Kinder sind zu über 70 % betroffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie als Erwachsener einen Mangel haben liegt über 60 % (Angaben der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie).

 

Vitamin D ist das einzige Vitamin, dass der Körper selbst herstellen kann. Das Vitamin D wird vom Körper mithilfe von Sonnenlicht selbst gebildet oder in noch nicht gebrauchsfertiger Form mit der Nahrung aufgenommen und dann mithilfe von Leber und Niere fertiggestellt. Vitamin D hilft die Menge an Kalzium im Blut zu erhöhen, indem es dem Darm befiehlt, mehr Kalzium aus der Nahrung in den Körper aufzunehmen. Gleichzeitig wirkt das Vitamin D dem Knochenabbau entgegen und baut wieder mehr Kalzium und Phosphat in den Knochen ein. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Knochen mit der Zeit an Stabilität verliert und bricht. Zudem erhöht das Vitamin D die Menge an Phosphat im Blut, indem es der Nebenschilddrüse befiehlt, weniger Parathormon herzustellen, und indem es der Niere befiehlt, weniger Phosphat mit dem Urin auszuscheiden

 

Warum ist Vitamin D so lebenswichtig?

Kalzium ist mengenmässig der wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Kalzium ist - zusammen mit Phosphat - ein Baustein von Knochen und Zähnen und übt dort wichtige Stützfunktionen aus. Kalzium ist auch notwendig für den regelmässigen Herzschlag und für das Nervensystem, in dem es wesentlich zur Übermittlung von Impulsen beiträgt.

 

Es ist wichtig für den Eisenstoffwechsel und zur Blutgerinnung, ausserdem wirkt es schmerzlindernd und Juckreiz stillend. Kalzium sollte im Verhältnis 2:1 mit Magnesium vorliegen.

 

Kalzium kann ohne Vitamin D nicht aufgenommen werden.

Kalzium kann ohne Magnesium nicht transportiert werden

 

Um Herz und Gehirn funktionsfähig zu erhalten, ist eine konstant hohe Konzentration an Kalzium-Ionen im Blut erforderlich Doch das Kalziumdefizit infolge von Vitamin D Mangel und erhöhten Verlusten über die Nieren kann nur gedeckt werden, indem der Körper die Kalziumreserven in den Knochen angreift. So beginnt die Knochendichte langsam abzunehmen.

 

 

Der Stand der Wissenschaft ……

 

 „Wirkung von Vitamin D auf Nerven und Nieren“  ….. durch Vitamin D3  bessere Versorgung der Gehirnzellen, Hemmung altersbedingter Degeneration oder die allgemeine Erhöhung der Widerstandsfähigkeit. Ebenso wird die Produktion des Schlüsselenzyms Glutathion (wichtig bei Burnout) durch Vit D direkt gesteigert. Dr. Dirk Lemke

 

Gesund durch Sonnenlicht
Dr. Michael F. Holick, der “Vitamin-D-Papst” spricht darüber, dass Vitamin D ein Hormon ist und dass es über Licht und Fotosynthese in unsere Haut gelangt und wie wichtig es für das Immunsystem ist.
 http://www.vitamindhealth.org/

 

Risikofaktoren und häufigste Erkrankungen in Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Defizit
Das Linus Pauling Institut an der Oregon State University (USA) gibt einige aufschlussreiche Informationen über Vitamin D (auch über andere Vitamine und Mineralien). http://lpi.oregonstate.edu/infocenter/vitamins/vitaminD/

  

Adipositas

Übergewichtige sind bei der Vitamin D Versorgung auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Sie können in der Haut erzeugtes Vitamin D3 viel weniger nutzen als schlanke Personen.

 

Das Altern drosselt viele Stoffwechsel Prozesse und es führt auch zu einer verminderten Fähigkeit Vit D3 in der Haut herzustellen.

Ein 70-jähriger, der der gleichen Dosis Sonnenlicht ausgesetzt ist, wie ein 20-jähriger, produziert nur etwa 25% der Vit D3 Menge, die von einem 20-jährigen gebildet wird.

 

Vitamin D in Nahrung und Nahrungsergänzung:

Dr. John Cannell, Direktor des “Vitamin D Council” empfiehlt für gesunde Kinder eine tägliche Vitamin-D-Dosis von 1.000 IU pro 12 Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.  Die empfohlene Vitamin-D-Dosis für Erwachsene beträgt 4 - 5.000 IU. (gewichtsabhängig).  Der Kalziumwert spielt ebenfalls eine Rolle.

Bio logisch, organisch, natürlich sollen die Vitalstoffe sein! Ein Körper der Natur braucht Natur. Vitamin D3 ist fettlöslich und wird vom Körper am besten oral in flüssiger Form aufgenommen und sofort in die Organe Leber, Niere, Nebenniere Gefässmuskel, Herz weitergeleitet.

 

Vitamin-D-reiche Nahrungsmittel:
Pilze (vor allem Morcheln und Steinpilze)
Fisch (ganz besonders Aal (geräuchert), Sprotte, Bückling, Matjeshering, Hering, Forelle, Lachs)
Obst: Avocado

Eigelb enthält Vit D, jedoch in sehr geringen Mengen, abhängig vom Vit D Gehalt des Futters der Henne

Wildkräuter /-pflanzen:  In vielen Wildkräutern in geringen Mengen enthalten. Zu den Vitamin-D-reichen Pflanzen gehören Löwenzahn, Brunnenkresse, Johanniskraut, Brennnesseln

 

Lassen Sie Ihren Vitamin D3 Spiegel im Labor testen.  Infos in der Praxis. 


Aktivieren Sie Ihren Stoffwechsel gleichzeitig, da durch fehlerhafte Ernährung die Kalziumaufnahme und –Verwertung gestört ist. Bringen Sie vermehrt Sonne in Ihr Leben. 

 

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