Kurkuma - die Zauberknolle

was sich wie Zauber anhört ist reine Natur. Kurkuma soll gegen Krebs helfen, leitet Quecksilber aus, macht Gelenke und Sehnen geschmeidig, schützt das Gehirn vor Alkoholschäden, beugt Gallensteine vor, verjagt Herpes, reguliert den Zuckerhaushalt bei Diabetes, wirkt sich positiv auf eine gesunde Darmflora aus,  und hilft bei Allergien und stärkt die Ausdauer bei sportlichen Herausforderungen - alles für Kurkuma kein Problem. Kurkuma ist in der westlichen Naturheilkunde vor allem als Galle bildend, den Gallefluss steigernd und verdauungsfördernd bekannt. Auf Bali, wo Kurkuma zur täglichen Nahrung gehört, gibt es kaum Gallenkranke.

 

Achtung - die frische Wurzel färbt intensiv Finger und Tischtuch!

Wie Kurkuma geschädigte Gehirnzellen erneuert – neue Studie

 

Was lange als unmöglich erschien hat die Forschung jetzt nachgewiesen. Ein einfaches Gewürz kann zur Regeneration eines geschädigten Gehirns beitragen – Kurkuma.

 

Kurkuma ist eines der vielseitigsten Heilgewürze der Welt. Das ist experimentell erwiesen. Der Fokus der letzten zehn Jahre zentrierte sich nur auf eines seiner  vielen hunderten  von Phyto-Verbindungen, nämlich das primäre Polyphenol Curcumin, welches dem Gewürz seine reiche goldene Farbe verleiht.

Die Nahrungsergänzungsmittel-Industrie brachte dieses Curcumin  in vielfältiger Form auf den Markt. Aber Curcumin Isolate besitzen nicht die volle   therapeutische Kraft der Heilknolle.


Diese Extraktion und das Isolierungsverfahren benutzen Firmen um ihren eigenen Marktanteil zu erhöhen. Ihr Fokus liegt auf eigenen Zugewinn und nicht auf Vermittlung der vollständigen Heilkraft für den Verbraucher oder Patienten.

 Um ehrlich zu sein, gibt es keine singuläre "Wundermittel" in Lebensmittel und Kräutern. In der ganzen Knolle liegt das Geheimnis der Wirkkraft. In den meisten Heilpflanzen oder Lebensmittel wirken Hunderte von Verbindungen zusammen, die durch die intelligente "unsichtbare Hand" orchestriert von Gott oder "Natur" oder wie auch immer wir es nennen wollen synergistisch zusammen arbeiten.

 

Der Schlüssel zur Kurkuma-Knolle

Eine neue  aufregende neue Studie, veröffentlicht  in der Zeitschrift Stem Cell Research & Therapy fand heraus, dass eine wenig bekannte, fettlösliche Komponente in Kurkuma - Ar-Tumeron – maßgeblich an der Regeneration neurologischer Erkrankungen beteiligt sein kann.

 

Titel: "Aromatic-turmerone Proliferation neuraler Stammzellen in vitro induziert und in vivo"

Deutsche Forscher untersuchten die Auswirkungen dieser Kurkuma abgeleiteten Verbindung auf neurale Stammzellen (NSCs). Das ist eine Untergruppe von Gehirnzellen, die für kontinuierliche Selbsterneuerung  verantwortlich sind, also für eine Reparatur geschädigter Gehirnzellen.

 

Wenn also die Gehirnzellen Ar-Tumeron ausgesetzt sind, so sagt die Studie, erhöht sich die die Anzahl neuraler  Stammzellen durch verstärktes Wachstum. Ebenso erhöht sich die Anzahl vollständig differenzierter  neuronalen Zellen. Hierdurch kann eine Heilwirkung erzielt werden.  Dieser Effekt wurde auch in einem lebenden Tier-Modell beobachtet.

 

Die Studie fand weltweit Beachtung

Newsweek: Curry Power: Turmeric Compound Boosts Growth of Brain’s Stem Cells

Guardian Liberty Voice: Turmeric Cure Evidence Grows

Monthly Prescribing Reference: Turmeric May Help Regenerate Brain Cells

Times of Malta: Turmeric Link to Brain Cell Repair

Medical Daily: Turmeric Helps Your Brain Heal Itself: Spice Up Your Brain

 

Zusammenfassung aus dem Artikel von GreenMedInfo.com

GreenMedInfo.com  führt die weltweit umfangreichste Open Access (für Jedermann zugänglich) Datenbank für natürliche Substanzen mit medizinischer Wirkung. Allein über 1.600 Studien betreffen die Heilwirkung von Kurkuma. Mehr als 100 Artikel beschreiben die neuroprotektiven Eigenschaften dieser Knolle.   

 

Foto: 123rf stockfoto

 

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